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Genusswanderreise 2009

Erlebnisbericht Weissensee

Wir sind wieder zurück mit einem Rucksack voll schöner Eindrücke und Fotos von der 4. PRISMARE Wanderreise.
An dieser Stelle sei kurz verraten, dass es wohl auch eine erneute Auflage geben wird. Die Details dazu folgen in Kürze.

Wir wissen inzwischen, dass unsere Berichte von vielen bereits mit Spannung erwartet werden. Wer mehr über unsere Wanderwoche lesen möchte, hier ...

In diesem Jahr haben wir unsere Wanderreise unter ein besonderes Motto gestellt

Genusswandern

Warum? Uns gefiel die Idee genießen und bewegen... und heute sind wir sicher, dass es eine wunderschöne Kombination ist.

Samstag, 05.09.2009
Anreise, Begrüßung und gemeinsames Abendessen

Sonntag, 06.09.2009
Nach unserem ersten Frühstück, Wanderung zur "Alm hinterm Brunn" (ca. 1.10 Std.) und dort Teilnahme am Almgottesdienst auf 1.275 m Höhe - ein Erlebnis der besonderen Art. Anschließend Almfest mit Speckbrot, Kärntner Kasspatzen, Kirchtagssuppe (die Krönung aller Kärntner Suppen ist die Kirchtagssuppe!) und natürlich Radler, Almdudler, Hollerwasser, usw.
Wir verlassen die Alm am frühen Nachmittag, probieren die süßen Sachen in der Weinstube am Ort und kommen auf der kleinen Seeumrundung zurück zum Hotel.

Montag, 07.09.2009
Wir fahren in das 10 km entfernte Greifenburg und gehen dort den Wassererlebnisweg Gnoppnitzbach. Die Wanderung durch die Gnoppnitzklamm vermittelt einen Eindruck über die Nutzung der Kraft des Wassers für die Energiegewinnung, für den Antrieb von Mühlen und Hammerwerken. Die Urtümlichkeit der Klamm versetzt uns in frühere Zeiten und lässt die Beschwerlichkeit der Arbeit erahnen. Anhand von Schautafeln wird uns die große Bedeutung des Wassers für den

Menschen, die Wirtschaft und die Umwelt der Region näher gebracht. Am Ende der Klamm und weiteren Höhenmetern kommen wir zum Bauernmuseum in Gnoppnitz, wo wir mit einer Führung in die Zeit von anno dazumal versetzt werden. Danach kehren wir in den Berggasthof Edelweiß ein.

Dienstag, 08.09.2009
Das Wetter spielt für unsere heutige Tour mit und ist sozusagen optimal - nicht zu kalt und nicht zu warm. Es ist trocken, sonnig und über uns strahlt ein blauer Himmel. Zeitig fahren wir mit dem Sessellift auf die Naggler Alm. Von dort gehen wir in knapp 2 Std. vorbei an der Jadersdorfer Ochsenalm zur St. Lorenzer Kuhalm, wo wir kurz rasten und eine kleine Stärkung (diesmal Rucksackverpflegung) einnehmen bevor wir mit dem einstündigen Aufstieg auf den Golz (2.004 m) beginnen.

Am Wegrand finden sich jetzt überall bunte Blumen und wir haben unser Ziel ständig vor Augen. Der Gipfel lacht uns entgegen, aber noch haben wir einige schwierige Passagen vor uns. Unsere Wanderstöcke im permanenten Einsatz und den Blick nur nach vorne, nicht zurück, erreichen wir den Gipfelgrat und haben das Gipfelkreuz schon im Visier. Und dann werden wir auch schon für unsere Anstrengungen mit einer phantastischen Rundumsicht (Reiskofel, Julischen -, Gailtaler - und Karnischen Alpen) belohnt. Eine Fotosession folgt, der Eintrag ins Gipfelbuch und schon beginnen wir mit dem Abstieg Richtung Bodenalm, der mindestens so anstrengend ist wie der Aufstieg. Dort kehren wir auf ein kühles Getränk ein und machen uns auf den letzten Weg (ca. 1 Std.) zum Paterzipf. Das allerletzte Stück legen wir entspannt mit dem Schiff zurück nach Techendorf. "Stolz auf'm Golz!"- unser Spruch des Tages.
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Mittwoch, 09.09.2009
Heute wollen wir sonnenbaden, doch leider ist es dazu nicht warm genug. Der Wetterbericht hatte uns etwas anderes angekündigt. Deshalb entschließen wir uns kurzfristig für einen Ausflug nach Hermagor, in die etwa 30 km entfernte Kreisstadt. Wir schauen hier und da, besorgen ein paar Kleinigkeiten und fahren schnell wieder zurück zu "unserem" See. Am Nachmittag finden wir bei der Seeumrundung eine bis dahin nur im Winter offene Jausenstation, wo wir so richtig schön "hängen bleiben" - wäre da nicht das anstehende Abendessen.

Donnerstag, 10.09.2009
Unserem Motto "Genusswandern" werden wir heute besonders gerecht, da wir nach einer Kurzwanderung (ca. 1,5 Std.) bereits um 11.00 Uhr auf einem Bauernhof zum Kaiserschmarrn - Palatschinkenkochkurs verabredet sind. Hier wird gerührt, gebacken, probiert und vor allem gegessen bis die Hosen ziemlich straff sitzen. Spaß hat's gemacht ... Gut gefüllt treten wir den Rückweg an.

Freitag, 11.09.2009
Wir haben uns nach langen Überlegungen und einigen Diskussionen für die Weissenbachklamm entschieden - deshalb lange diskutiert, da diese Klamm an einigen Stellen etwas schwieriger zu begehen ist. Am Ende des Ortes Jadersdorf ist der Einstieg in die Klamm. Wir sind sofort begeistert von den riesigen Felsen und Gesteinen, gehen über kleine Brücken und Stege, müssen über kleinere und höhere Leitern (hier haben und hatten wir unseren größten Respekt vor) und müssen manches Mal unsere Hände zur Hilfe nehmen. Am Schluss haben wir alle das Ende der Klamm erreicht und wir sind schon wieder stolz auf uns.

Samstag, 12.09.2009
Neuer Tag - neues Glück. Heute gehen wir über die Familienpiste hoch zur Naggler Alm und weiter zur Kohlröslhütte. Sie liegt auf 1534 m und hier haben wir einen unglaublichen Blick auf die Karnischen Alpen. Wir jausnen zum letzten Mal auf unserer diesjährigen Wanderreise auf einer Alm und treten gestärkt den Heimweg an - zunächst wieder Richtung Naggler Alm und dann durch die Rauna zurück.

Zum Abschied gibt es auf dem Steg in der Abendsonne einen Sektempfang und für die "Golzbezwinger" ein Zertifikat für die Prismare Gipfelstürmer/Innen.

Sonntag, 13.09.2009
Wir trennen uns nach einer letzten kleinen Seewanderung mit Einkehr und süßer Verführung und der garantierten Vorfreude auf die Wanderreise im nächsten Jahr.

"Steigst du nicht auf die Berge,

so siehst du auch nicht in die Ferne!"


In diesem wanderbaren Gedanken grüßen

Claudia & Herbert Aschbeck



 
Abflug
Zielort
Reisende

1. Kind

2. Kind

Reisebeginn

Reisedauer

 

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